Energieverbrauch reduzieren: Die 5 besten Tipps zum Heizölsparen

Foto: warper auf flickr

Warm und gemütlich wollen nicht nur wir es haben (Foto: warper auf flickr)

Da die Heizölkosten unaufhaltsam steigen, fragt ihr euch bestimmt, wie ihr da sparen könnt. Hier die fünf besten Tipps der Experten.

1. Sinnvoll heizen

Im Winter sind viele Wohnungen überheizt, und die Bewohner laufen im T-Shirt und auf Socken herum. Da rollen die Euros. Wenn man sich vor Augen führt, dass eine Raumtemperatur, die bloss um ein einziges Grad tiefer liegt, bis zu sieben Prozent Energie und damit auch viel Geld spart, zieht man sich daheim vielleicht eher und lieber mal einen Pullover über. Experten raten: im Wohnzimmer und Büro sind 20 Grad ideal, in der Küche und im Schlafzimmer genügen 16-18 Grad.

2. Auch mal runterdrehen

Fahrt ihr übers Wochenende weg? Wenn ihr mehr als einen Tag nicht zuhause seid, dreht die Heizung um einige Grad herunter. Das spart viel Energie, verhindert aber auch, dass die Wohnung zu sehr auskühlt und nur mit viel Aufwand wieder aufgewärmt werden kann. Bei längerer Abwesenheit und Frostgefahr das Thermostat bis zur Sternchenmarkierung zurückdrehen.

Auch vor dem Schlafengehen kann die Heizung heruntergedreht werden, wenn man die Heizung nicht ohnehin nachts abschalten will. Bei tieferen Temperaturen schläft man sowieso besser.

3. Richtig lüften

Ein stundenlang gekipptes Fenster hilft beim Lüften nichts, verschwendet aber sehr viel Energie. Lieber mehrmals täglich für fünf Minuten zwei oder mehr Fenster richtig aufreißen, kurz durchziehen lassen und wieder zumachen. Dadurch entweicht die verbrauchte Luft schneller und die Wohnung kühlt nicht aus.

Auch Heizungskörper sollten regelmäßig entlüftet werden, das mindert den Energieverbrauch. So gehts: Öffne mit einem Schlüssel das Ventil so lange, bis Wasser herausrinnt. Danach das Ventil wieder gut verschließen.

Übrigens: Ganz oder teilweise verdeckte Heizkörper (z.B. durch Möbelstücke oder Vorhänge) bewirken eine lokale Stauung der Wärme und erhöhen den Energiebedarf.

4. Technische Verbesserungen

Sinnvolle Gimmicks für Technik-Begeisterte gibt´s natürlich auch: Mit einem programmierbaren Heizkörperthermostat (z.B. Honeywell Rondostat für ca. 25 Euro) kann die gewünschte Heizzeit je nach Bedarf für jeden Raum und jeden Wochentag eingestellt werden.

5. Für Besitzer: Sanierung

Allein durch die Erneuerung alter Heizungssysteme können bis zu 40% Energie eingespart und gleichzeitig der Heizungskomfort verbessert werden. Experten raten aber dazu, umfassende Sanierungsarbeiten nur in Zusammenarbeit mit einem Energieberater vorzunehmen, da der erwünschte Effekt in Eigenregie meist nicht erzielt werde. Als Alternativen kommen in Frage:
• Brennwertkessel für Gas oder Heizöl
• Holzkessel für Hackgut oder Holzpellets
• elektrische Wärmepumpen, die Umweltwärme aus Erdreich, Grundwasser oder Abluft nutzen
• Thermische Solaranlagen

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