Peak Oil: Was heißt das eigentlich?

Man hört manche Begriffe immer wieder, weiß aber nichts damit anzufangen. Nachfragen ist peinlich, nachlesen nicht! Deshalb erkläre ich, was es mit Peak Oil auf sich hat.

Foto: www.peak-oil.com

Das Fördermaximum wurde erreicht (Foto: http://www.peak-oil.com)

Peak Oil heißt auf deutsch: Ölfördermaximum

Der Begriff bezeichnet also den Zeitpunkt, an dem weltweit das meiste Öl gefördert wurde. Einer Kurve entsprechend, wird danach nie wieder so viel Öl erbeutet werden wie zu diesem Zeitpunkt.

Diese Annahme geht auf Arbeiten des Geologen Marion King Hubbert (Ölexperte bei Shell) aus den 1950er Jahren zurück. Seine Prognose für 1995 traf nicht zu, allerdings wird der Peak Oil heute von diversen Instituten, Wissenschaftlern und Medien in den 2000ern vermutet.

In den USA war der lokale Peak Oil bereits Anfang der 1970er erreicht. Seitdem sinkt die Eigenförderung des Landes ständig. Der lokale Peak Oil in Europa datiert etwa zur Jahrtausendwende und im Frühjahr des Jahres 2008 hat Rußland den Höhepunkt seiner Förderkapazität erreicht. Dagegen argumentieren führende Vertreter der Mineralölgesellschaften und vor allem die OPEC-Staaten, dass es doch eher ein Plateau gebe als eine spitze Kurve. Mehr dazu und die Einbettung in die aktuelle Diskussion könnt ihr hier nachlesen.

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Ein Gedanke zu “Peak Oil: Was heißt das eigentlich?

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